die bodycam als Zeuge

Wenn die Bodycam zur letzten Rettung wird

Der Einsatz von Body-Cams, den sogenannten körpernahen Kameras, wird in der Öffentlichkeit und nicht nur in Deutschland, kontrovers diskutiert. Die Meinungen zum Einsatz der Bodycam Technologie können unterschiedlicher nicht sein. Während die Einen eine Gefährdung der Persönlichkeitsrechte und des Datenschutzes sehen, verfolgen andere den Zweck der Sicherheit und der per Bild festgehaltenen Beweislast.

Wenn die Body-Cam den entscheidenden Beweis liefert

Neben der Polizei setzen auch vermehrt Behörden (Ordnungsämter), private Sicherheitsdienste und der ÖPNV die Body-Cams zum Schutz der eigenen Mitarbeiter und Sachwerte ein. Dieses hat seinen guten Grund, denn oftmals werden genau diesen Person Opfer von Angriffen durch Dritte. Nicht umsonst beschäftigt sich auch die Presse mit der Thematik Gewalt-Prävention und zeigt auf welchen Gefahren bestimmte Personengruppen ausgesetzt sind. So u.a. berichtet das Online Portal von tagesschau.de über diese Problematik in einem Beitrag vom 24.06.2022.

Neben dem Schutz der entsprechenden Personengruppen fungieren Bodycam in der heutigen Zeit durchaus als wichtiger Teil der Beweiskette. Sehr oft geraten Menschen in Bedrängnis und sehr oft wird dieses durch Dritte falsch interpretiert und lückenhaft Dank Smartphone aufgezeichnet. Sicherheitsmitarbeiter die sich lediglich vor Angriffen schützen wollten, geraten durch falsche Darstellungen schnell in Misskredit und müssen sich einer Vorverurteilung unterziehen. Wer nun tatsächlicher Aggressor gewesen ist bleibt der öffentlichen Meinungsbildung überlassen, was oft zur Folge hat, dass ein sich wehrender Sicherheitsmitarbeiter mit beruflichen Konsequenzen rechnen muss.